PRESSE

Liszt / Schumann / Schönberg Album Pressespielgel : 

 

“(…) Das Trio Karénine, vielleicht das aktuell weltbeste Klaviertrio, setzt den auf Tonträgern bereits mit Ravel, Fauré, Tailleferre, Dvořák, Shostakovich, Weinberg und Schumann zielgenau eingeschlagenen Weg mit diesem Album konsequent fort. Dabei ist ihnen programmatisch die Klammer zwischen dem 19. Jahrhundert und dem frühen 20. Jahrhundert wichtig. Das Trio übt einen technisch ausgereiften Stil, dem im emotionalen Kondensat immer etwas Improvisatorisch-Spontanes anhaftet. Ein Grund, warum den drei Fabulösen gerade diese Bearbeitungen so gut liegen, dürfte auch darin zu finden sein, dass es ihnen merklich um die Quintessenz der musikalischen Aussage, den atomaren Kern der Komposition geht. Dem liegen bekanntlich bei genügender Anreicherung auch enorme (Spreng-)Kräfte zugrunde, was umgemünzt auf die Interpretation eine wie jungpflanzlich sprießende Frische und klanglich eruptive Naturgewalt bedeutet. Dazu gesellt sich ein sinnlich sanglicher Ton der Streicher und die stupende Virtuosität von Paloma Kouider am Flügel. Kammermusikalisch ergiebiger kann der Frühling nicht gefeiert werden.”

Dr. Ingobert Waltenberger, OnlineMerker, März 2021

 

“Mit Klaviertrio-Transkriptionen von Liszts Tristia, Schönbergs Verklärter Nacht und Schumanns Sechs Canonischen Studien entführt uns das Trio Karénine in neue Klangwelten. Das beginnt mit einer klanglich packenden und tiefschürfenden Interpretation von Liszts Tristia.

Ungeschönt, scharf, am oben Rande expressiver Spielhaltung, so erklingt Schönbergs Sextett Verklärte Nacht in dieser aufregendsten Fassung für Streichtrio von Eduard Steuermann. Den Karénine-Musikern geht es um die direkte Vermittlung emotionaler Charakteristika mit all ihrer Schroffheit, Spannungsaufbau und Entspannung, mit Explosionen geballter Kraft und dramatischen Abläufen, die am Schluss in vollkommene Ruhe und idyllische Schönheit übergehen. Die Musik wird so ohne spieltechnisches Wenn und Aber emotional ausgereizt, in der Dynamik und im Klangvolumen werden Extreme verwirklicht.

Mit der gleichen Intensität spielt das Trio Karénine Schumanns 6 Kanonische Etüden op. 56 in der Transkription von Theodor Kirchner.”

Remy Franck, Pizzicato, März 2021

 

 

Chostakovitch , Weinberg , Dvorak Album Pressespielgel :

 

„Drei junge französische Musiker (…) sind preisgekrönt. Zu Recht. Wagt man eine Entwicklung des Ensembles zu benennen, so ist es wohl eine noch größere Stilsicherheit und eine unbeirrbare Bestimmtheit, Idealisierung und Individualisierung des Ausdrucks. Unglaublich virtuos und technisch souverän sind die drei ohnehin. “

Das Orchester, Mai 2020

 

„Den drei französischen Musikern gelingt eine packende, tiefgehende Interpretation dieses kontrastreichen Programms zwischen verzweifelnder Melancholie und ausgelassener Lebensfreude.”

Rhein-Main-Magazin, März 2020

 

„Dem Drang und der Leidenschaft ihrer Namensgeberin werden die drei Musiker vollauf gerecht, so dass sich das hier mit dem in der Volksmusik auch immer mitgedachten Musikantischen hervorragend ergänzt.”

https://www.pizzicato.lu/anna-karenina-als-brucke-zu-slawischen-trios/

Pizzicato, Dezember 2019

 

“Diese drei ungemein musikalischen Musiker aus Frankreich, die ihr Ensemble nach einem Roman von Tolstoi benannt haben, beweisen in der neuen CD ein glühendes Feeling für slawisches Flair und wie die Namensgeberin des Trios Anna Karenina Mut, Leidenschaft und eine (düstere) Leuchtkraft in ihrem von existenzieller Tiefe getragenen Spiel. 

Das Album bietet russisches, tschechisches und polnisch/sowjetisches Repertoire: Das frühe, noch ganz der Romantik verpflichtete einsätzige Klaviertrio Nr. 1 in c-Moll Op. 8 des kaum zwanzigjährigen  Dmitri Shostakovich, das berühmte „Dumky“ Trio in e-Moll Op. 90 von Antonín Dvořák und das erschütternde Klaviertrio in a-Moll Op. 24 von Mieczyslaw Weinberg.

Dem Trio Karénine (Fanny Robillard Violine, Louis Rodde Cello und Paloma Kouider Klavier) gelingt der schwierige Spagat, im 1923 entstandenen Klaviertrio von Shostakovich postromantische Schwärmerei – der Komponist war gerade in Tatjana Gliwenko verliebt – mit den schon typisch für Shostakovich Stil hämmernden Rhythmen zu einer rundum packenden Interpretation zu verbinden, die Vergangenheit lyrisch abschiedsvoll verklärt und wo die Zukunft schon mächtig an die Tür klopft. Das Werk war als Begleitmusik zu einem Stummfilm gedacht, das der jungen Sowjetunion modernsten Kunstwillen attestieren sollte. 

Die Dvoraks Trio in e-Moll zugrunde liegenden sechs ,Dumky‘ (das sind ukrainische Tänze, die das innere Wolkentreiben selbstbezogen reflektieren), spiegeln die unterschiedlichsten Gemütsverfassungen von melancholischer Grübelei bis hin zu ausgelassenster Freude wieder. Das Trio Karénine reizt die dynamischen Kontraste dieses Reigens voller Elan tonmalend aus (beispielhaft im ,Lento maestoso‘). Zwischen hochfliegender poetischer Deklamation und deftig bodenständiger Lebenslust oszilliert das klangliche Portfolio des stets elegant, bisweilen nonchalant phrasierendes Trios.   

Weinberg vollendete sein Trio in a-Moll Op. 24 im Jahr 1945. Der Schmerz über den Verlust seiner gesamten Familie in den Konzentrationslagern Polens, aber auch Einflüsse von Shostakovich‘ avantgardistischer Klangsprache geben den inhaltlich-künstlerischen Rahmen der tragischen Faktur des von Krieg und den Gräueln des Nationalsozialismus durchtränkten Werks. Volksmusikalische Einflüsse und motorisch rhythmisches Aufbäumen, eine „progressive Zunahme der Spannungen“, kontrapunktische Einschübe, sarkastische Verzerrungen, meditatives Innehalten und ein finaler Choral im Bass des Klavierparts sind die Ingredienzien dieser vom Trio Karénine in allen Extremen ausgeloteten Kammermusik. Ein kleiner Schimmer von Trost im dunklen Fahrwasser der Geschichte machen dieses Trio zu einer Schlüsselkomposition des 20. Jahrhunderts.”

Dr. Ingobert Waltenberger, OnlineMerker, November 2019 :

 

 

“Das in Frankreich beheimatete Trio Karénine wurde in Deutschland vor allem durch einen zweiten Preis beim ARD-Musikwettbewerb 2013 – ein erster wurde damals nicht vergeben – bekannt und hat bereits mehrere hochrangige CDs veröffentlicht. Die ganz aktuelle Scheibe kombiniert Dvoráks Dumky-Trio mit dem selten gespielten 1. Klaviertrio von Schostakowitsch und dem einzigen Gattungsbeitrag seines Freundes Mieczyslaw Weinberg. Das Ergebnis kann man nicht anders als fulminant bezeichnen.

Schostakowitschs erstes Klaviertrio entstand schon 1923-25, wurde aber erst posthum von dessen Schüler Boris Tischtschenko teilweise rekonstruiert und veröffentlicht. Natürlich ist das nicht der einzige Grund, warum es im Gegensatz zum 2. Klaviertrio recht unbekannt geblieben ist. Zum einen ist es mit einem einzigen durchgehenden Satz von knapp 13 Minuten deutlich knapper gehalten, aber hat auch bei weitem nicht den Tiefgang des Nachfolgers. Trotzdem lässt die Musik aufhorchen – wie auch die erste, ebenso wenig beachtete Klaviersonate. Die große Bogenform wirkt zwar insgesamt etwas zerrissen, aber die stark kontrastierenden Abschnitte kommen mit überzeugender Charakterisierung daher und verlangen von ihren Interpreten einen auf den Punkt gebrachten, schnörkellosen Ausdruck. Schon hier zeigt sich, dass das Trio Karénine nicht nur über makellose Technik verfügt und perfektes Zusammenspiel beherrscht, sondern auch zu beherztem Zugriff in der Lage ist. Besonders die Pianistin Paloma Kouider gefällt mit heller, differenzierter Tongebung, Durchsichtigkeit und optimal angepasster Dynamik. Auch aufnahmetechnisch bleiben hier kaum Wünsche offen: das Trio wird räumlich ausgezeichnet abgebildet, lediglich die Höhen erscheinen ganz unwesentlich gedämpft.

Die Virtuosität der drei Musiker wird dann beim Dumky-Trio noch einmal mehr deutlich. So elegant, quirlig, aber auch nachdenklich hat man dieses Werk ganz selten gehört. Gerade bei den volkstümlichen Passagen scheut man sich nicht vor direkter Derbheit, die aber nie übertrieben daherkommt. Die ernsteren Passagen der vielschichtigen Dumkys werden mit umso stärkerer Subtilität dargeboten. Hier langweilt man sich keine Sekunde.

Zum Höhepunkt der CD gerät dann jedoch Weinbergs 1945, kurz nach Schostakowitschs zweitem Trio komponiertes Stück. Der verinnerlichte Schmerz, das stetige Wechselbad zwischen Sarkasmus und Hoffnung gelingt den Musikern dermaßen eindringlich, dass der Rezensent dieses zum Glück mittlerweile ins Repertoire übergehende Trio gleich zweimal hintereinander anhören musste. So hinreißend gespielt, beweist Weinbergs Musik erneut ihre ganz eigenständige Ausdruckskraft, auch wenn Schostakowitsch als Vorbild immer präsent zu sein scheint – wirklich großartig!”

Martin Blaumeiser,Klassik Heute, November 2019

 

 

 

 

Bosco Kulturhaus, 24. Oktober 2019 : Debussy, Fauré, Tailleferre, Ravel.

“Tiefgründig und voller Atmosphaere”

“…Am Ende hatte man schon das Gefühl, dass es dem Trio Karénine gelungen ist, beim bosco-Publikum eine Lanze für die französischen Komponisten gebrochen zu haben. Nach wie vor steht das Konzertpublikum hierzulande meist etwas reserviert gegenüber dieser klangmalerischen Musik. Obgleich es hier noch nicht einmal um Impressionismus ging, zeigte sich das Repertoire überaus farbig, voller Atmosphäre, erzählerisch, ereignisreich, immer wieder zu überraschenden Wendungen bereit.
Dass der finale Höhepunkt Ravels Klaviertrio a-Moll von 1914 im Programm zufiel, hatte schon seine Berechtigung. Nicht nur, weil es zweifelsohne einen Meilenstein in der Entwicklung der französischen Schule darstellt, sondern weil auch das Trio Karénine hier eine herausragend packende Interpretation vorlegte. Die drei Musiker agierten immer sehr konzentriert und miteinander kommunizierend stark auf die Ensemblehomogenität fokussiert. Doch bei Ravel wurde Hingabe nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar. Diese Körperlichkeit tat der Musik gut, erst recht in der Zugabe mit dem wuchtig-schwungvollen Schlusssatz aus Dvořáks Dumky-Trio, das schon bemüht werden musste, um Ravels Kraft standhalten zu können”

Reinhard Palmer

 

 

 

BR Klassik, 3. August 

https://www.br-klassik.de/aktuell/br-klassik-empfiehlt/cd/cd-tipp-ravel-faure-tailleferre-klaviertrios-trio-karenine-100.html

 

BR 5, CD-Tipp, 3. August

https://www.br.de/radio/b5-aktuell/service/programm/b5-klassik-tipp-klaviertrios-trio-karenine-100.html

Ganz neu kennenlernen darf man – dank des “Trio Karenine” auf höchstem interpretatorischen Niveau – alle 4 Sätze ihres (Germaine Tailleferre) Klaviertrios. Für die Zukunft: gerne mehr von solchen Entdeckungen und Kombinationen: Chapeau, Trio Karenine!

 

Austrian radio ORF/Oe1

CD of the day (August, 1)

https://oe1.orf.at/programm/20180801/520951

 

WDR 3 Tonart, Album der Woche 27/7/2018

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-tonart/audio-cd-rezension-trio-karenine-100.html

Energisch auf den Punkt, mit kompaktem Ensembleklang, sehr kantabel – so spielen die drei jungen Franzosen ihren Ravel; und wie schon bei Fauré und Tailleferre kosten sie die Dynamik in vollen Zügen aus. Eine sinnliche CD, voller Lust an der Musik. Und damit machen Paloma Kouider, Fanny Robilliard und Louis Rodde ihrer Namenspatronin Anna Karenina alle Ehre.

 

SR 2 Kulturradio 28/7/2018 Interview Fanny Robilliard

https://www.sr.de/sr/sr2/sendungen_a-z/uebersicht/musikwelt/20180728_musikwelt_sendung100.html

Exotisches Flair spürt man bei Ravel, Melodienseligkeit bei Fauré und poetisches in dem selten gespielten Kammermusikjuwel von Germaine Tailleferre.

 

 

 

 

Klassik Heute, 28/7/2018

http://www.klassik-heute.de/4daction/www_medien_einzeln?id=22640

Glasklar und unmittelbar trifft der Klang des Trios in den Anfangstakten von Maurice Ravels Trio in A-Dur auf das Ohr des Hörers. Besonders im zweiten, von einer malaiischen Gedichtform inspirierten Satz, macht die Art des Zusammenspiels des Trio Karénine unverkennbar. Das Trio wird zu einem einzigen großen Instrument mit ganz eigener Klangqualität. Auf weitere Interpretationen der drei jungen MusikerInnen – und das gerne von weiteren Raritäten – darf man gespannt sein!

 

 

 

 

Pizzicato 12/7/2018

https://www.pizzicato.lu/drei-franzosische-klaviertrios/

Fauré spielen sie mit weltabgewandtem und auch in sich ruhendem Gestus eines gereiften Werks. Ravel dagegen klingt noch jugendlich ungestüm, aber auch flirrend. Taillefairre dagegen, die ihr Werk teilweise 1917 komponierte und dann 1978 erst mit neuen Sätzen in die endgültige Form brachte, erprobte eine neue Einfachheit, wie sie auch bei Prokofiev zu finden ist. Dem ‘Trio Karénine’ gelingt es, diese unterschiedlichen Herangehensweisen klar hörbar zu machen. Dabei basiert ihre Interpretation auf einem sublim abgestimmten Miteinander.

 

SWR 2 Kultur 16/7/2018

 https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/treffpunkt-klassik/rueckschau-und-nachhoeren/-/id=660614/did=13778288/nid=660614/1av5zyu/index.html

CD-Tipp

 

 

NDR Kultur 21/6/2018

https://www.ndr.de/ndrkultur/Trio-Karenine-Faure-Ravel-Tailleferre,audio420054.html

Man spürt die innige Verbundenheit, die durch gemeinsame, jahrelange Arbeit entstehen kann.

 

 

Radio Klassik, Stephansdom 28/6/2018

CD des Tages

 

 

Rhein-Main-Magazin 7/2018

CD-Tipp

 

 

 

„Schumanns Trio N°1 Opus 63, 3. Satz war so wunderbar gestaltet, mit dem Schmachten im Ausdruck und den klanglich ineinander verschlungenen Stimmen, dass man hingerissen zuhörte…“
„Dieses Trio ist ein Ensemble und keine Zusammensetzung von guten Einzelmusikern…“

„…Eine grandiose Leistung!“

Carsten Dürer, Ensemble Magazin (Dezember/Januar 2013)

 

Anders als so oft in der Gattung Klaviertrio zu erleben, sind es hier nicht drei namhafte Musiker Solisten, die sich für einige Kammerkonzerte zusammentun, um dann wieder ihre eigenen Wege zu gehen. Vielmehr ist beim Trio Karénine eine gewachsene Klaviertrio-Kultur zu erleben. Die beiden Streicher werden nicht vom Klavier zugedeckt, sondern stehen in klug abgestimmter Balance dazu. Außerdem passiert zwischen allen drei Musiken ein wache, feinfühlige Abstimmung beim Übergang von der Solisten- in die Begleitrolle..”

Süddeutsche Zeitung, 25 Sept 2016, Ulrich Möller-Arnsberg

 

« Trio Karénine glänzt bei Mettlacher Kammermusiktagen »

Zum Höhepunkt wurde Robert Schumanns erstes Klaviertrio, das im Sinne des Komponisten mit “Energie und Leidenschaft, lebhaft” und im Finale “mit Feuer” erlebt werden konnte. Aber auch die romantische “innige Empfindung” war intensiv im dritten Satz zu verspüren. Feinste Intonation, ein großartiges Zusammenspiel und ein homogenes, gemeinsames Empfinden und Gestalten waren die Basis für einen herausragenden Musikgenuss. Kein Wunder, dass dieses Ensemble beim ARD-Wettbewerb 2013 und anderen renommierten Wettbewerben mit hervorragenden Preisen ausgezeichnet wurde. Die mit Beifall erbetene Zugabe ließ die Matinée mit einem Satz aus Schumanns zweitem Trio in feiner Bewegung ausklingen. Bravo.

Saarbrücker Zeitung, 04 Août 2014, F.A

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